Mut durch Musik erleben
Herztöne
Geschichte durch Klang
Kinder erfinden Klang
🍀 … Mut, aus sich heraus zu gehen.
🍀 … Mut, Grenzen zu überwinden.
🍀 … Mut, gemeinsam etwas zu wagen.
Und dieser Mut bedeutet die MACHT, etwas bewirken zu können.
Unter diesem Motto engagiert sich „Jugend dirigiert“ gegen Antisemitismus und für Inklusion.
Ganz bewusst lassen wir junge Menschen durch Grundlagen des Dirigierens ihre Selbstwirksamkeit spüren...
Die nonverbale Kommunikation des Dirigierens öffnet gegnerische Parteien füreinander emotional.
Gemeinsam mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester binden wir junge Menschen aus Ost und West in die Vorbereitung eines Konzertes ein...
Wichtig ist uns, dass Musik Grenzen überwindet.
Dies fängt bei Selbstdisziplin und Selbstüberwindung an.
Aber wenn man in der Masse getragen wird, sind persönliche Empfindlichkeiten und Vorurteile nicht mehr so wichtig...
Musik, jedem Einzelnen das Gefühl gibt, Teil des Klanges und Teil des Erfolges zu sein…
ERINNERUNGSKULTUR:
Ausgehend von der Kooperation mit der Ute Vinzing-Stiftung, Noémi Köster vom Deutschen Zentralrat der Juden...
Vorbild und Anlass ist das Schaffen des Freiburger halbjüdischen Musikpädagogen und Komponisten Franz Xaver Goldschmidts (1900-1968)
Trotz christlicher Taufe hatte er mit jüdischen Eltern und seiner großen Liebe zu einer Jüdin im Nationalsozialismus keine Chance.
Obwohl er sich in der Wehrmacht durchaus engagieren wollte, wurde er ab 1941 trotzdem interniert...
Vor allem im Außenlager Natzweiler hatte er ab 1943 die musikalische Unterhaltung und die Erziehung von SS-Familien inne.
Später im Jahre 1943 wurde er nach Berlin abkommandiert, um im Sammellager für Unterhaltung zu sorgen...
Abends spielte er für die Wehrmacht und organisierte bei dieser Gelegenheit ein paar Lebensmittel zur Stärkung der Gefangenen.
„…lasst uns den Nazis ein Schnippchen schlagen…“ – Franz Goldschmidt, 1944
Der Verein „Angerscheune e.V.“ besitzt Teile seines Nachlasses und das Hauptstadt-Sinfonieorchester engagiert sich in der Wiederaufbereitung seiner Werke.
Goldschmidts Ideen und Melodien sind einfach, niederschwellig und regen zum Tanzen und Improvisieren an.
„Jugend dirigiert“ steht seit nunmehr 10 Jahren für Engagement, Mut und Liebe zur Musik. Kinder und Jugendliche dürfen hier als Dirigentinnen und Dirigenten ihre musikalischen Ideen mit dem exzellenten Hauptstadt-Sinfonieorchester Berlin umsetzen. Das sind magische Momente, denn:
Unter der Schirmherrschaft von Dieter Hallervorden wurde 2024 die Initiative „Herztöne“ gegründet, die nun auch Kindern mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit bietet, musikalische Erfahrungen mit professionellen Musikerinnen und Musikern zu sammeln.
Für „Herztöne“ bitten wir um Ihre finanzielle Unterstützung!
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine kostenlose musikalische Förderung für Kinder mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder traumatischen Erfahrungen:
Wir verstehen die Initiative „Herztöne“ als Beitrag zur Inklusion, der durch Sichtbarmachung und Normalisierung ein wertschätzendes Miteinander fördern soll.
„Herztöne“ lädt die jungen Dirigentinnen und Dirigenten ein, sich 2025 gemeinsam mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester Berlin auf der Spenden-Gala „Ein ❤️ für Kinder“ zu präsentieren.
Junge, motivierte und ausgezeichnete Musikerinnen und Musiker, erfahrene Organisatorinnen und Organisatoren sowie talentierte Dirigentinnen und Dirigenten.
Um das Projekt „Herztöne“ realisieren zu können, bitten wir Sie herzlich um finanzielle Unterstützung.
Verein Angerscheune e.V. in Kooperation mit „Jugend dirigiert”
Sparkasse Märkisch Oderland
IBAN: DE88 1705 4040 0020 0670 62
BIC: WELADED1MOL
Verwendungszweck: „Herztöne”
Der Verein ist gemeinnützig und vom Finanzamt für kulturelle Bildung anerkannt. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und ggf. bis zu 50 % Rückerstattung vom Finanzamt.
Ab einer Spende von 5.000,- Euro bedanken wir uns persönlich bei Ihnen mit einem Auftritt des Hauptstadt-Sinfonieorchesters bei Ihrem privaten oder geschäftlichen Anlass.
Mit dem Projekt „DIRIGIEREN FÜR MORGEN“ setzt JUGEND DIRIGIERT erstmals dazu an, über die Landesgrenzen von Berlin – Brandenburg hinaus zu gehen und auch Schulen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen einzubinden.
Das Programm richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler, die vor Prüfungen und Abschlüssen stehen – einer persönlichen Herausforderung mit Weichenstellung fürs Leben.
Die Körpersprache, die Körperspannung und auch die nonverbale Kommunikationsfähigkeit spielen dabei eine ebenso große Rolle, wie das nachhaltige Verinnerlichen von Wissen und Werden.
Die Arbeit mit dem Orchester fokussiert dabei primär auf den Umgang mit Lampenfieber und das strukturierte Vermitteln von Ideen.
Diese Fähigkeiten sollen aber nicht nur mit den jungen Menschen geübt werden, sondern ebenfalls zum Anteil an einer wissenschaftlichen Studie und zur Erforschung für die Nachhaltigkeitsphänomenologie per se aufbereitet werden.
Durch hinzuziehen des Bundeslandes Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen stehen fortan 30 Schulen sowie die Westfälische Wilhelms-Universität Münster für eine Langzeitstudie zur Verfügung, bei denen der Niederschlag von Dirigieren im Verarbeiten von Wissen qualitativ begutachtet wird.
JUGEND DIRIGIERT trägt somit für eine Verbesserung der Lerninhalte in der Schule bei. Wir freuen uns, durch das Projekt „DIRIGIEREN FÜR MORGEN“ hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten zu können.
Was passiert, wenn Kinder nicht Musik lernen – sondern sie selbst erfinden?
„Keine Angst vor neuer Musik“ öffnet einen Raum, in dem genau das geschieht. Schülerinnen und Schüler werden zu Klangforscher:innen und Komponist:innen. Sie entdecken, dass Musik überall ist: im Geräusch, im Atem, im Raum, im Alltäglichen. Und vor allem – in ihnen selbst.
Gemeinsam mit professionellen Musiker:innen experimentieren sie mit Orchesterinstrumenten, selbstgebauten Klangkörpern, Stimme und digitalen Tools. Sie entwickeln eigene Klangwelten, zeichnen grafische Partituren und erschaffen Stücke, die es so noch nie gegeben hat.
Hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – sondern Neugier, Mut und die Freiheit, den eigenen Klang zu finden.
Neue Musik wird dabei nicht erklärt, sondern erlebt: als offenes Feld, das gestaltet werden kann. Die Kinder entscheiden gemeinsam, hören einander zu, verhandeln Ideen und erleben, was es heißt, künstlerisch und demokratisch zu arbeiten.
Der Höhepunkt: Ein Konzert in der Berliner Philharmonie.
Dort stehen nicht nur Profis auf der Bühne – sondern die Musik der Kinder selbst. Gemeinsam mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester bringen sie ihre Werke in einen Raum, der sonst oft unerreichbar scheint. Plötzlich gehört er ihnen.
Aus Distanz wird Nähe.
Aus Zuhören wird Gestalten.
Und aus „Neuer Musik“ wird ihre Musik.
